6. Seminar der WissenschaftsglasbläserBerlin-Brandenburg | |
| Rückblick:
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| Am 23. 10. 2009 um 14.15 Uhr begann das 6. Berlin-Brandenburger Treffen der der Wissenschaftsglasbläser in der Technischen Universität Berlin mit ca. 46 Teilnehmern aus dem Umfeld der Glasbläser Berlin-Brandenburg sowie Wissenschaftlern der Physik TU Berlin und anderen Berliner Forschungseinrichtungen. An den Anfang seines Vortrags über „Grundlagen anorganischer Gläser für Anwender“ setzte Professor Dr. Hans-Jürgen Hoffmann die Definition: Strukturgläser sind Festkörper mit nicht-kristalliner Anordnung ihrer Bausteine (als zeitlicher Mittelwert), für die reproduzierbar ein Glasübergang nachgewiesen werden kann. Damit ist das Problem auf die Definition und Erklärung des Glasübergangs verschoben. Dies war das zentrale Thema seines Vortrags. Ausgehend von natürlichen Gläsern entwickelte er drei Kriterien, damit bei anorganischen Stoffen Glasbildung gegenüber Kristallisation bevorzugt ist: 1. Gerichtete Bindungen zwischen den Bausteinen, 2. eine niedrige Schmelzwärme und 3. eine hinreichend schnelle Kühlgeschwindigkeit. Er erklärte den Mechanismus des Schmelzens und der Erstarrung von Schmelzen durch elektronische Übergänge auf atomarer Ebene. Infolge der Wechselwirkung der Elektronen mit den Rumpf-Ionen kommt es im Bereich des Glasübergangs zu vielfältigen Relaxationserscheinungen. Insgesamt hat Professor Hoffmann in seinem Vortrag ein abgerundetes Bild über Gläser vorgestellt und einige Mythen in der Glaswissenschaft beseitigt. Die Erkenntnisse aus seiner langjährigen Forschungstätigkeit tragen zu einem besseren Verständnis der Gläser für die Praxis bei. André Saupe brachte aus seinem historischen Bestand von technisch | |
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Zum Abschluss fand wie üblich zwischen allen Teilnehmern ein reger Vorgesehen für den Herbst 2010 sind folgende Themen Glasfaseroptik sowie die Geschichte der Thermosflasche ( Reinhold Burger ),
Fotos: Jörg Döhring | |
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