Standzeiten von Schleifwerkzeugen


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Geschrieben von / Posted by Gunnar Egenolff am/on  12. Apr. 10 - 17:27:45

Hallo Kollegen,

ich versuche mich mal wieder an NS-Kegelschliffen.

Zum Schleifen habe ich bisher einen Diamant Reibahl von Effgen benutzt. Dieser ist zwar sehr teuer, dafür schleift er aber schon seit langer Zeit präzise. Nur habe ich das Gefühl, dass er immer langsamer abträgt.

Darum habe ich nun mal Stahlschleifhülsen mit Siliciumcarbid probiert. Diese sind vergleichsweise billig, doch nach nur 20 Hülsen musste ich feststellen, dass das Werkzeug sich bereits sichtbar verformt hatte und präzises Schleifen damit nicht mehr möglich ist.

Eigentlich ist es ja logisch, dass der weiche Stahl dem Schleifsand und dem Glas nicht viel entgegenzusetzen hat. Aber bei so schnellem Verschleiß kann man damit nicht vernünftig arbeiten. Mache ich vielleicht irgendwas falsch? Die Rohlinge waren etwa 0,2mm enger und minimal steiler als der fertige Schliff. Habe mit 100er Körnung vor- und mit 1000er Körnung und einer anderen Hülse fertiggeschliffen.

Falls ich doch wieder das Diamantwerkzeug benutze, gibt es da eine Möglichkeit, dieses zu regenerieren? Habe mal gehört, dass man es mit einem Wetzstein nachschärfen kann. Oder lohnt es sich, auf eine gröbere Körnung umzusteigen? Habe hier d91.

Ich hoffe, dass sich hier jemand findet, der noch selbst schleift und diese Bauteile nicht alle einkauft. Für ein paar Tips wäre ich wirklich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen,

Gunnar Egenolff


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