Rückblick: VDG-Fortbildungsseminar 2001Besichtigung der Schott Desag AG Deutsche Spezialglas
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Danach ging es ins "Erich - Mäder - Museum". |
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Und als Vergleich zu heute: die Gläser der Schott Desag AG.
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Jetzt ging es zur letzten Etappe: der Schott Desag AG: Zuerst wurden wir mittels einer Schautafel über den Produktionsablauf informiert, um dann die Produktionsstätte direkt in Augenschein zu nehmen. Herr Hegemann führte uns zur Wanne 2 des Unternehmens. In dieser wird ein spezielles Flachglas mit einer Tageskapazität von 25 - 30 Tonnen geschmolzen. Von außen konnte man die zur Beheizung notwendigen Regenerativkammern und die Gemengekübel erkennen, über die die Wanne gespeist wird. Das flüssige Glas gelangte in den Formgebungsbereich um dann als "Festkörper" im Ziehschacht zu verschwinden. |
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Im selben Verfahren, jedoch nicht durch einen Ziehkanal in die Höhe gezogen, werden Glasstäbe für Brillengläser hergestellt. Hier sahen wir das Glas aus einer Düse unterhalb der Wanne austreten. Durch sein Eigengewicht zieht es sich mit einem gleichbleibenden Durchmesser bis zur einer bestimmten Länge, um dann von einem Arbeiter abgeschlagen und in einem Kühlofen abgekühlt zu werden.
Diese Stäbe dienen als Rohglas zur Fertigung von Linsen.
Anschließend führte uns Herr Adebahr zur Brillenglasfertigung. Hier wird ebenfalls rund um die Uhr im Schichtdienst gearbeitet.
Der Glasstand dieser Wannen ist immer gleich, da das Gemenge kontinuierlich zugeführt wird. Aus der Wanne führen Platinrohre das Glas zu den Maschinen, die dieses nun zu runden linsenförmigen Scheiben pressen. Nach dem Kühlvorgang werden sie in der Qualitätssicherung sortiert.
So sind wir schon am Ende dieser Besichtung angelangt. Alles in allem ein informativer Rundgang, der einen kleinen Einblick in die Arbeits- und Vorgehensweise der Spezialglasproduktion bot.
Bericht aus dem Beirat
Heike Gauer